Wollmanns Lexikon
Ein Auszug aus dem 1992 erschienenen Lexikon »Die Willingshäuser Malerkolonie und die Malerkolonie Kleinsassen« von Jürgen A. Wollmann.
Willingshäuser Malerkolonie
Willingshausen im Schwalm-Eder-Kreis (Hessen) gilt als eine der bedeutendsten deutschen Malerkolonien des 19. Jahrhunderts. Seit den 1820er Jahren zogen Künstler aus ganz Deutschland und Europa in das kleine Dorf, um das Leben der Schwälmer Bevölkerung in ihrer traditionellen Tracht und die reizvolle Landschaft festzuhalten.
Besonders bekannt wurden die Maler durch ihre Darstellung der Schwälmer Frauen in der farbenprächtigen Schwalm-Tracht. Das Museum »Malerstübchen« in Willingshausen bewahrt das Erbe der Kolonie bis heute.
Malerkolonie Kleinsassen
Kleinsassen in der Rhön war Treffpunkt von Malern, die die Hochrhön-Landschaft dokumentierten. Rund 70 % der Kleinsassener Maler waren auch zeitweise in Willingshausen tätig – eine enge künstlerische Verbindung zwischen beiden Kolonien.
Industriegemälde
Als Industriegemälde bezeichnet man Werke, die das industrielle Leben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts darstellen: Bergbau, Hüttenwesen, Fabrikszenen, Schmiede, Landarbeiter. Diese Werke sind heute besonders gesucht, da sie ein einzigartiges Zeitdokument darstellen.
Jürgen Wollmann ist auf Industriegemälde jeder Art spezialisiert und sucht aktiv nach solchen Werken – zum Ankauf.
Stiftungsberatung
Jürgen Wollmann berät Vereine, private Sammler und Museen bei der Einrichtung von Kunststiftungen. Ziel ist die langfristige Sicherung und Zugänglichkeit von Kunstsammlungen für die Öffentlichkeit.